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AdBK Nürnberg
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Die Vitrine

ALEXANDRA HOJENSKI / SARA LANNER / STEFFI PARLOW
NIMM DIE HÄNDE AUS MEINEM MUND
24.7. - 18.9.2017



Ausstellungsreihe in drei Szenen
NIMM DIE HÄNDE AUS MEINEM MUND, die Zunge aus den Augen und das Herz aus der Hose. Neue Handlungsräume eröffnen sich da, wo mittels (Selbst-)Ermächtigung, Behauptung, Infragestellung und auch Zurückhaltung feste Formen umgangen und somit Rollen und Positionen vermischt werden. Aus Versatzstücken von Choreografie, Objekten, Malerei und Sprache entsteht die kollaborative Ausstellungsreihe NDHAMM, die verschiedene Formen gegeneinander auszuspielen versucht.

Szene 1
Rauminstallation in der Digitalwerkstatt
JAHRESAUSSTELLUNG ADBK NÜRNBERG
Eröffnung: 19.7.2017, 19:00 / Ausstellung: 20. – 23.7.2017
ausschließlich geführter Einlass (je max. 10 Personen, Dauer etwa 20 Min.)
Mi 20 / 20.30 / 21 / 21.30 Uhr Do - Fr 13 / 15 / 17 / 19 Uhr Sa - So stündlich 12 - 19 Uhr
Akademie der Bildenden Künste Nürnberg / Bingstraße 60 / 90480 Nürnberg

Szene 2
DIE VITRINE
24. 7. 2017 Eröffnung 19 Uhr 25. 7. – 13. 8. 2017
täglich einsehbar Hauptbahnhof Nürnberg / Königstorpassage / 90402 Nürnberg

Szene 3
AKADEMIE GALERIE NÜRNBERG
26. 7. 2017 Eröffnung mit Performance 19 Uhr 27.7. – 13.8. 2017
Mi – So 14 – 19 Uhr Akademie Galerie Nürnberg / Auf AEG / Muggenhofer Str. 135 / 90429 Nürnberg
www.adbk-nuernberg.de


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Indem wir uns weigern, eine feste Form anzunehmen, werden Rollen und Positionen vermischt. Um Fragen nach Möglichkeiten selbstständiger Handlungsfähigkeit entsteht eine in Bewegung bleibende Ausstellung zwischen Ermächtigung, Zurückhaltung und Behauptung. In Versatzstücken aus Choreografie, Objekten, Malerei und Theorie, versuchen wir verschiedene Formen gegeneinander auszuspielen. Integriert in die Jahresausstellung der AdBK Nürnberg, ausgelagert in den Schaukasten der Vitrine in der Königstorpassage und ausgestellt in der Akademie Galerie auf AEG werden drei unterschiedlich gelagerte Szenen angespielt. Dabei unterscheiden sich sowohl die Möglichkeiten der Rezeption und der Interaktion mit Besucher_innen, als auch der Grad der Zusammenarbeit und Verschmelzung unserer künstlerischen Positionen. Bevormundung, Zuspruch und Sprachlosigkeit inklusive.
Szene 1 operiert als laboratorische Keimzelle in den Räumen der Digitalwerkstatt. Die drei Werkstatträume beherbergen Versatzstücke und Dokumentationen künstlerischer Arbeiten, die zum Teil in anderen Ausstellungsabschnitten in abweichender Funktion wieder auftauchen. Durch die Räume führend finden in kleinen Gruppen Gespräche über kollaboratives Arbeiten und die Bedingungen künstlerischer Praxis statt. Über einen Kontrollmonitor sichtbar, wird parallel die Ausstellung in der Akademie Galerie aufgebaut. Die Vitrine zeigt einen Tag nach der ersten Szene die zunächst einladende, dann abgeschlossene Szene 2, zur Eröffnung in Form einer Performance-Bar für und mit Gästen und Passanten.
Szene 3 fasst eine modulare Installation, in deren performativ bespielbaren Objekten eine Schnittmenge unserer Produktionen angesteuert wird. Beginnend mit einer gemeinsamen Performance wird die Ausstellung täglich zu neuen Konstellationen umgebaut, die Bedeutung und Beziehungen zwischen den einzelnen Elementen immer wieder neu verhandelt.


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Fotografin: Julia Liedel